Ein Kunde berichtet über den Umstieg

Der AZF-Kunde Jens Schütt steht an der E-Tanksäule auf dem Gelände des Audi Zentrums Flensburg und lädt seinen e-Golf auf.
14.03.2018

Der Weg zur E-Mobilität

Eigentlich wollte sich Herr Schütt in den nächsten zwei Jahren in Ruhe nach einem E-Auto umsehen. Doch als er im vergangenen Jahr mit einem kaputten Turbolader in die Werkstatt eines anderen Autohauses geschleppt wurde, war er gezwungen, sich nach Alternativen umzuschauen. Von einem E-Auto riet ihm der dortige Verkäufer jedoch ab.

So kam Herr Schütt kurze Zeit später mit der Absicht zu uns, sich einen jungen Gebrauchtwagen mit Verbrennungsmotor zu kaufen – und das, obwohl er bereits ein paar E-Autos wie den Renault ZOE, den Nissan Leaf und den e-Golf auf dem GreenTEC Campus in Enge Probe gefahren und begeistert war. Als er von dieser Begeisterung sprach und eher beiläufig erwähnte, dass er eigentlich viel lieber ein Auto ohne Verbrennungsmotor kaufen würde, stand ihm Thorsten Ehrlich mit Rat und Tat zur Seite.

„Viele unserer Kunden sind sehr an diesen Fahrzeugen interessiert. Das ist auch gut so, denn ohne E-Autos wird es zukünftig einfach nicht funktionieren. Auch die Hersteller vollziehen aktuell einen massiven Umbruch: Ab 2019 wird es völlig aus dem Segment herausgelöste vollelektronische Modelle geben“, erklärt Thorsten Ehrlich.

Die Überlegungen im Vorfeld

Herr Schütt beschäftigte sich im Vorfeld mit den typischen Fragen zum Umstieg auf ein E-Auto:

  • Wie groß ist die Reichweite?
  • Wo kann ich überall tanken?
  • Wie lange dauert das Auftanken?

Thorsten Ehrlich beriet ihn in diesen und in weiteren Fragen und konnte seine Bedenken widerlegen. „Wenn man sich vor Augen führt, dass ein Auto bei den meisten von uns bis zu 20 Stunden und länger herumsteht, wird schnell klar, dass für das Aufladen ausreichend Zeit vorhanden ist. Zu Hause sowieso, aber auch unterwegs.

Mittlerweile findet man im Schnitt alle 70 km eine Ladestation. Der tägliche Arbeitsweg stellt also keine Herausforderung dar, höchstens für Außendienstmitarbeiter. Selbst längere Urlaubsfahrten sind mit etwas Planung leicht zu bewältigen. In Skandinavien kann man beispielsweise völlig bedenkenlos fahren, weil das Tankstellennetz dort schon sehr gut ausgebaut ist. Außerdem werden sich die Ladezeiten kontinuierlich verkürzen“, führt Thorsten Ehrlich aus.

Die Vorteile überwiegen

Herr Schütt kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen: „Ich kann zu Hause oder bei der Arbeit laden und muss nicht extra zu einer Tankstelle fahren." 100 km Reichweite kosten ihn derzeit circa 5,50 €. Je nach Außentemperatur und Fahrmodus kommt er immer mindestens 170 km weit, meist noch weiter.

Zusätzlich freut er sich über deutlich geringere Wartungskosten, weil Bauteile wie Zahnriemen oder Kupplung wegfallen. Auch ein Ölwechsel ist nicht mehr nötig. Die Steuerfreiheit von zehn Jahren bringt weitere Kosteneinsparungen mit sich.

„Ich hatte schon länger den Traum, irgendwann ein umweltfreundliches E-Auto zu fahren. Nach der ersten Zeit kann ich sagen, dass es absolut die richtige Entscheidung war. Mir ist der Umstieg tatsächlich nicht besonders schwer gefallen. Im Gegenteil – das Autofahren fängt erst jetzt an, richtig Spaß zu machen. Trotzdem denke ich, dass z. B. die Politik noch einiges unternehmen könnte, um die E-Mobilität zu fördern und attraktiver zu machen. Aber auch die Hersteller selbst müssten noch viel mehr tun, um die E-Mobilität in Deutschland voranzutreiben.“